Besuch im Paul Klee Museum am 29.8.2020

Unser Ausflug im März fiel den Corona Massnahmen zum Opfer. Weil die Ausstellung verlängert wurde, konnten wir im zweiten Anlauf die Ausstellung Jenseits von Lachen und Weinen. Klee, Chaplin, Sonderegger jedoch noch besuchen.

Es war ein regnerischer Samstag, durchaus geeignet für Museumsbesuche, aber es war auch der letzte Samstag mit freiem Eintritt zu allen Museen in Bern. Corona beschränkte zusätzlich die Besucherzahl. So waren dann die Warteschlangen vor den Eingängen dementsprechend lang und verlangten den Wartenden einiges an Geduld ab.

Die Zugfahrer kamen früh an und schafften den Eintritt ohne langes Warten. Die Rückmeldungen waren positiv. Die Chaplinfilmausschnitte standen mehrheitlich im Vordergrund, erheiterten und erinnerten an frühere Zeiten. 

Nach einer kurzen Mittagspause im Restaurant teilte sich die Gruppe nach Interessen auf. Einige zogen zum Bärengraben und dann zum Kommunikationsmuseum im Hinblick auf einen späteren Besuch mit Kindern, andere machten eine Führung in der Ausstellung oder profitierten von den 6 km Arkaden im Stadtzentrum um im Regen zu «lädelen» und nachher noch das Kunstmuseum zu besuchen. Dort erwartete sie die eindrückliche Ausstellung von El Anatsui aus Ghana. Wer noch nicht genug hatte, traf sich noch mit lange nichtmehr gesehenen Bekannten in der Stadt.

Auch die Stimmung beim etwas später per Auto angereisten Rollatorgrüppchen war sehr positiv, obwohl die Wartezeit zur Kleeausstellung beträchtlich war. Die Filmausschnitte wurden gemeinsam angeschaut und genossen und die Bilder sachkundig kommentiert. Nachdem alle im Wintergarten des Restaurants den Hunger gestillt hatten, reichten die Kräfte wieder für einen ausgedehnten Erkundungsspaziergang in der Stadt mit gratis Kaffee vor einem Antiquitätengeschäft. Auch diese Gruppe, wie alle andern auch, erreichte Basel wieder wohlbehalten, aufgestellt und zufrieden über den gelungenen Ausflug. 

Basel, 30.08.20 Rita Müller