Bücher, Filme, etc.

Diese Bücher sind nur bei ATD Vierte Welt erhältlich. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie die Möglichkeit haben, sie im Rahmen einer Veranstaltung oder einer Institution zu verkaufen.

Mein endloses Schicksal von Georgina (Gina) Novak Zaric

© Bild von Georgina Novak Zaric

92 Seiten, CHF 15.- (+ Porto).

Gina Zaric lernte die Bewegung ATD Vierte Welt am 17. Januar 2017 kennen, also vor 3 Jahren. Eine Bekannte empfahl ihr mit ATD Vierte Welt Kontakt aufzunehmen. Sie hat sich sehr schnell bei uns eingelebt, engagierte sich beim Musiktheater „Verborgene Farben“, nahm an verschiedenen Aktivitäten teil wie z.B. die AG Politik, die Strassenbibliothek oder bei Putzaktionen. Im Juni 2018 konnte Gina im Treffpunkt ihre Bilder ausstellen.

Erinnerungen an eine schwere Leidenszeit

Georgina (Gina) Novak Zaric kam 1959 in der Nähe der serbischen Kleinstadt Vrsac auf die Welt. Mit 12 Jahren emigrierte sie zusammen mit ihrer Schwester und den Eltern in die Schweiz. Die Erwartungen waren gross, hier ein besseres und erfülltes Leben zu finden. Doch es kam anders. Unter dem Druck ihrer eigenen Familie und ihrer serbischen Freunde musste sie sich zwei Mal einer Zwangsheirat unterziehen.

Dabei verlor sie mit 18 Jahren ihre grosse Liebe. Die folgenden Jahre waren geprägt von Terror, Ausbeutung und Gewalt.

1991 flüchtete Gina Zaric zusammen mit ihren drei Kindern ein erstes Mal ins Frauenhaus. Die zweite Scheidung war vorprogrammiert.

Gezeichnet von Demütigungen, seelischen und körperlichen Verletzungen, floh sie mit ihren Kindern ein zweites Mal ins Frauenhaus. Später lernte Gina Zaric wieder einen Mann aus Serbien kennen, der ihr viel Zuneigung und Liebe entgegenbrachte. Doch das war nur der Vorwand, denn wie Gina Zaric erst später erfuhr, wurden ihre beiden Söhne von diesem Mann sexuell missbraucht.

Nach diesem schrecklichen Erlebnis verlor Gina Zaric vollends den Glauben an die Männer. Dazu kamen massive körperliche Beschwerden, die eine regelmässige Arbeit verunmöglichten. Die Abhängigkeit von der Sozialhilfe war somit nur eine Frage der Zeit.

Leben in der Familie – das ist unsere Hoffnung, von ATD Vierte Welt Luxemburg

CHF 17.- (+ Porto).

Eltern aus sozial benachteiligtem Umfeld erzählen in diesem Buch sowohl von ihrer Vision, ihren Träumen und der bei ihnen stets präsenten Hoffnung, „ als Familie zusammenleben zu können“, als auch von den Schwierigkeiten und Leiden, denen sie ausgesetzt sind. Sie rufen dazu auf, Wege zum Dialog mit der Gesellschaft sowie zu verbesserter Zusammenarbeit mit allen Kinder- und Familienbetreuern zu entwickeln. Fachkundige und Bürger, die sich für die Menschenrechte engagieren, ergänzen die Aussagen der Familien durch erhellende Beiträge.

„Leben in der Familie – das ist unsere Hoffnung“ versteht sich als Mittel zur Sensibilisierung, zum Dialog und zur Reflexion.

Es langs, langs Warteli für es goldigs Nüteli. Meine Erinnerungen, Nelly Schenker

edition gesowip, 2. Auflage 2015, 318 Seiten, CHF 20.- (+Porto)

Altbundesrätin Ruth Dreifuss schreibt im Vorwort:

„Das Buch von Nelly Schenker … ist die Autobiographie einer Überlebenden. Es ist die Geschichte des erbitterten Kampfes einer Frau gegen Ausschluss und Unwissenheit. Und es ist die Geschichte der tiefen Verbindung zwischen diesem persönlichen Kampf und einer Bewegung die das Potential von Menschen zur Entfaltung bringt, denen die Gesellschaft überhaupt nichts zutraut.“

Worte für morgen von Joseph Wresinski

mit 12 Zeichnungen von Bazaine, 144 Seiten, CHF 10.- (+ Porto)

„Die Kinder wissen, dass das, was sie uns anvertrauen, die Herzen, die Menschen und auch die Welt verändern kann.“
J. Wresinski

Joseph von Annelies Wuillemin

mit 40 ganzseitigen Zeichnungen der Autorin, 176 Seiten CHF. 10.- (+ Porto)

Schon als kleiner Junge muss Joseph Wresinski zum Lebensunterhalt seiner Familie beitragen. Manchmal stiehlt er Blumen, um seine Mutter aufzuheitern. Als Erwachsener setzt er sich dafür ein, dass alle Kinder den höchsten Zielen, die sie in sich tragen, folgen können. Ab 10 Jahren.