Solidarität in Zeiten der Krise


Die Bewegung ATD Vierte Welt nimmt an den Bemühungen des Landes teil, die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu meistern und dabei niemanden zurückzulassen. Wir alle sind aufgerufen, uns in der kommenden Zeit nicht nur die kurzfristigen Folgen der Gesundheitskrise im Auge zu haben, sondern auch wachsam zu sein bezüglich der Auswirkungen auf diejenigen Menschen, die aufgrund von Armut bereits heute von sozialer Ausgrenzung betroffen sind:

  • Familien mit Kindern in Heimen, denen es nun nicht mehr möglich ist, sich zu sehen
  • Menschen, die von Diensten unterstützt werden, die schliessen mussten
  • Menschen ohne festen Wohnsitz, die nicht wissen, wohin sie gehen können
  • Menschen, die ihre Telefonrechnung nicht zahlen können, keinen Computer haben und deshalb von sozialen Kontakten abgeschnitten sind

Aufruf für die nächsten Wochen:

1. Den Kontakt aufrechterhalten
Lasst uns unsere Kräfte mobilisieren, um die Kommunikation, Präsenz und Aufmerksamkeit gegenüber denjenigen aufrechtzuerhalten, die aufgrund der Armut zusätzlich ausgeschlossen sind.
Lernen wir von ihren Erfahrungen und Bewältigungs-Strategien und sorgen dafür, dass ihre Anliegen Gehör finden.

2. Situationen und Erwartungen teilen
Schreiben wir die Situationen und Erwartungen auf, die wir erleben und hören, um sie gegen aussen zu kommunizieren und so zu langfristigen Verbesserungen beizutragen, die es möglich machen, den Krisenzeiten mit Würde zu begegnen!


Wen schliessen die vom Bund getroffenen Massnahmen aus? Woran mangelt es armutsbetroffenen Menschen in Zeiten der Krise? Gibt es Verbesserungsvorschläge ? Alternativ können Sie uns auch gerne eine E-Mail an die Adresse email hidden; JavaScript is required schicken.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen im Feld „Botschaft“ mit. Die Informationen sind vertraulich und werden in anonymisierter Form behandelt. Sie dienen einzig der Verbesserung der Lebenssituation armutsbetroffener Menschen in der Schweiz.

Solidarität

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