Projekt „Armut – Identität – Gesellschaft“

Das Projekt « Armut – Identität – Gsellschaft » soll Voraussetzungen schaffen, damit Menschen mit Armutserfahrung an den nationalen Forschungs- und Entscheidungsprozessen, die sie direkt betreffen, teilnehmen und ihr Wissen einbringen können. Das vom Bundesamt für Justiz anerkannte Projekt soll zudem gemeinsam mit betroffenen Personen das Verständnis für das Thema „Fürsorge und Zwang“ in der Geschichte und in der Gegenwart vertiefen.

In diesem Projekt erarbeiten Menschen mit Armutserfahrung gemeinsam mit Fachleuten aus Praxis und Forschung ein Wissen, das zu grundlegenden Veränderungen beitragen soll, damit sich institutionelle oder gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und in der Geschichte erlebte Gewalt nie mehr wiederholen. Sie versuchen, Geschichte und Gegenwart besser zu verstehen, um so zu einer Entwicklung der Praktiken von heute und in Zukunft beizutragen, für eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt.

Im Rahmen des Projekts finden über einen Zeitraum von drei Jahren in verschiedenen Kantonen der Schweiz (D und F) Vorbereitungssitzungen statt. Sie ermöglichen die Durchführung von jährlichen Volksuniversitäten und Wissenswerkstätten auf nationaler Ebene. Diese Veranstaltungen sind durch das Thema «Fürsorge und Zwang» verbunden und bauen aufeinander auf.

Mehr Informationen:
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